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IANA-Zeitzone |
Africa/Bamako |
Bunjagara Zeit im Vergleich zur Pekinger Zeit |
8 Stunden früher |
Bonjagala liegt im Zentrum von Mali, der historischen Stadt der Region Mopti, am Fuße der Bonjagala-Felsen am Ufer des Niger. Die 1989 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommenen Felsen sind für ihre einzigartige geologische Struktur und ihren kulturellen Reichtum bekannt.
Die Klippenzone ist das traditionelle Siedlungsgebiet des Dogon-Volkes, dessen Dörfer, Kornspeicher, Altäre und öffentliche Versammlungsorte kunstvoll in die Höhlen der Klippen eingebettet sind und ein architektonisches Schauspiel der Symbiose zwischen Mensch und Natur bilden. Die Dogon haben uralte religiöse Rituale, Maskentänze und Holzschnitztechniken bewahrt, die sie zu einem lebenden Fossil des westafrikanischen Kulturerbes machen.
Der Bunjagala-Steilhang erstreckt sich über eine Länge von etwa 200 Kilometern mit Höhenunterschieden von bis zu 500 Metern und besteht aus Sandsteinformationen, die vom Wind erodiert wurden und so Zinnen, Höhlen und Bögen bilden. Das Gebiet ist von Savannen-, Feuchtgebiets- und Felsenökosystemen durchzogen und beherbergt endemische Arten wie den Afrikanischen Leguan und viele Zugvögel.
Obwohl der Tourismus in den letzten Jahren aufgrund von Sicherheitsbedenken eingeschränkt wurde, ist Bonjagala als "Westafrikas spektakulärste Landschaft" bekannt. Die lokalen Gemeinschaften schützen ihr kulturelles Erbe durch traditionelle Bewirtschaftungsmechanismen, sehen sich jedoch mit den doppelten Herausforderungen des Klimawandels, der Bodenerosion und den Auswirkungen der modernen Zivilisation konfrontiert, und internationale Organisationen helfen mit nachhaltigen Schutzprojekten.
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