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Dabik Zeit im Vergleich zur Pekinger Zeit |
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Dabiq ist eine kleine Grenzstadt in der Provinz Aleppo im Norden Syriens an der syrisch-türkischen Grenze, etwa 30 Kilometer von der Stadt Aleppo entfernt. Sie ist bekannt für die historisch berühmte Schlacht in den Dabiq-Ebenen (1516), ein Duell zwischen dem Osmanischen Reich und der Mamluken-Dynastie, das die Landschaft des Nahen Ostens veränderte. Heute wird Dabiq überwiegend von arabischen und turkmenischen Gemeinschaften bewohnt, deren Wirtschaft auf der Landwirtschaft und dem Grenzhandel beruht.
Dabiq hat in der islamischen Prophetenliteratur eine symbolische Bedeutung und wird oft als möglicher Schauplatz für den Showdown von Armageddon gesehen. Im aktuellen Konflikt geriet die Stadt 2016 unter die Kontrolle der Extremistengruppe Islamischer Staat und wurde als Propagandasymbol genutzt, bevor sie im selben Jahr von den von der Türkei unterstützten syrischen Oppositionskräften zurückerobert wurde. Ihre geografische Nähe zur Türkei machte sie zu einem wichtigen strategischen Korridor und Knotenpunkt für Flüchtlingsströme während des syrischen Bürgerkriegs.
Derzeit befindet sich Dabiq in einem Gebiet, das von der syrischen Opposition kontrolliert und von einem türkischen Militärbeobachtungsposten geschützt wird. Die Stadt ist von halbtrockenen Ebenen umgeben, in denen Weizen und Gerste angebaut werden. Infolge des Krieges wurde die Infrastruktur stark beschädigt, und die Bevölkerung ist im Vergleich zur Vorkriegszeit erheblich geschrumpft. In den letzten Jahren wurden die grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen mit Unterstützung der Türkei schrittweise wiederhergestellt, aber die Wirtschaft ist nach wie vor in hohem Maße von grenzüberschreitender Hilfe und Ad-hoc-Handelsaktivitäten abhängig.
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