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Mariel ist eine wichtige Hafenstadt in der Provinz Artemisa im Nordwesten von Kuba, etwa 40 Kilometer westlich von Havanna. Die Stadt ist bekannt für den Hafen von Mariel, einen der größten Tiefwasserhäfen Kubas und das Herzstück der Zona Especial de Desarrollo Mariel (Sonderzone für die Entwicklung von Mariel).
Der Hafen von Mariel ist seit 2014 das wichtigste Außenhandelszentrum Kubas und hat den Hafen von Havanna für den größten Teil des Containerverkehrs des Landes abgelöst. Der Hafen wurde modernisiert und erweitert, um große Frachtschiffe aufnehmen zu können, und verfügt über eine zollfreie Zone, um ausländische Investitionen anzuziehen. Diese Sonderzone gilt als wichtiges Schaufenster für Kubas Wirtschaftsreformen und soll Branchen wie die verarbeitende Industrie, die Logistik und den Energiesektor fördern.
Mariel ist historisch bekannt für den "Mariel Smuggling Incident" von 1980, als etwa 125.000 Kubaner über diesen Hafen in die Vereinigten Staaten auswanderten. Heute sind in der Umgebung der Stadt koloniale Gebäude und Befestigungsanlagen erhalten, wie z. B. das spanische Fort aus dem 19. Jahrhundert. Die natürliche Schönheit der Umgebung mit ihrer Nähe zu Korallenriffen und Sandstränden bietet sowohl industrielles als auch touristisches Potenzial.
Mit der Förderung der Sonderzonenpolitik entwickelt sich Mariel allmählich zu einem Logistik- und Industriezentrum für die Karibik. Die Nähe zu den Vereinigten Staaten, der Tiefwasserhafen und die steuerlichen Anreize haben Investitionen aus Brasilien, Vietnam und vielen anderen Ländern angezogen. Es wird erwartet, dass sich Mariel in Zukunft zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Anbindung Kubas an den Welthandel entwickelt.
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