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Mémot ist ein historischer Bezirk in der Provinz Kampong Cham im Osten Kambodschas, nahe der Grenze zu Vietnam. Er ist für seine reichen archäologischen Funde bekannt, insbesondere für die kulturellen Überreste aus der Eisenzeit, die wichtige Anhaltspunkte für die Erforschung der frühen Zivilisation Kambodschas liefern. Das Gebiet von Meanchey ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Die Wirtschaft hängt vom Reisanbau und dem traditionellen Handwerk ab, und die geringe Bevölkerungsdichte sorgt für eine friedliche ländliche Atmosphäre.
Meanchey ist ein wichtiges archäologisches Zentrum in Kambodscha. Hier wurden kreisförmige Erdwälle aus der Zeit um 500 v. Chr. entdeckt, die Aufschluss über Siedlungsmuster und technologische Entwicklungen der frühen Khmer-Gesellschaft geben. Diese Entdeckungen tragen zum Verständnis der kulturellen Entwicklung vor der angkorianischen Zivilisation bei und ziehen Wissenschaftler und Touristen gleichermaßen an, die alten Wurzeln Kambodschas zu erforschen.
Meanchey liegt in den östlichen Ebenen Kambodschas und hat ein heißes und feuchtes Klima, das sich für den Anbau von Reis und tropischen Pflanzen eignet. Die lokale Wirtschaft basiert auf Subsistenzlandwirtschaft mit relativ einfacher Infrastruktur und einem langsamen Lebensrhythmus, der die typischen Merkmale des ländlichen Kambodschas widerspiegelt.
Obwohl Meanchey nicht zu den Hauptreisezielen gehört, sind die archäologischen Stätten für Geschichtsinteressierte besonders attraktiv. Die Region ist relativ unterentwickelt, gewinnt aber durch die Erhaltung des kulturellen Erbes allmählich an Profil und bietet Besuchern die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis für die Geschichte Kambodschas zu gewinnen.
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